Egal ob Ost oder West - Wir sind "Ein Deutschland" (von cjohne)
Da Ich 1990, im Jahr der Wiedervereinigung, geboren bin, habe Ich den Wandel Deutschlands teilweise von Anfang an miterlebt. Ich kann mich noch an meine frühe Kindheit erinnern, als meine Eltern jeden Monat einmal noch in die ehemalige DDR gefahren sind, um Verwandten, die dort lebten, bei der Sanierung ihres Hauses zu helfen.
Später dann, bei Wochenendausflügen in die ehemalige DDR, sah ich selbst, wie es eigentlich im „Osten“ aussah und welcher Wandel dort stattfand. Die Häuser wurden saniert und neue Straßen wurden gebaut. Mein Vater erklärte mir, dass dies alles zum „Aufbau Ost“ gehöre und die Bürger und Länder Westdeutschlands diese Arbeiten tatkräftig unterstützten.
1997 wurde ich in die erste Klasse der Grundschule Niederdorfelden aufgenommen und in meiner Klasse war ein Junge Namens Dominik, der mit seiner Familie 1996 in meine Stadt gezogen ist. Er hatte einfach andere Ansichten vom Leben und ein etwas ausgeprägteres soziales Engagement. Er sagte immer, dass lieber alle etwas haben sollen und nicht nur er, als Einzelner. Dennoch hatte die ehemalige DDR eine eigene Infrastruktur, die sich erstmal der westdeutschen anpassen musste. Heute sind die Bürger West- und Ostdeutschlands von ihren Lebensstandards relativ gleich und in jedem Teil sind ähnliche Möglichkeiten auf Bildung, Erziehung und Ausbildung gegeben. Für mich persöhnlich gibt es kein Ost und West mehr, sondern wir sind alle zusammen „Ein Deutschland“.




